Das Radom - ein Industriedenkmal in Raisting

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Hier soll ein Museum entstehen

Leider kann das Radom nicht besichtigt werden, da es gerade umfassend saniert wird!


Aktuelles


Am 8. März 2012 findet die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Industiredenkmal Radom statt: ab 19 Uhr im Gasthaus zur Post in Raisting. Dieses Mal wieder mit Neuwahlen.


27. Oktober 2011

Bayerisches Fernsehen im Radom!

Schwaben & Altbayern aktuell

Abendschau


Fachgruppen

Um uns als Verein besser aufzusellen, unsere Möglichkeiten auszuloten und die Mitglieder besser einzubinden, wurden Fachgruppen gebildet.

Am 25.07.11 fand ein erstes Treffen statt, bei dem sich die interessierten Mitglieder den verschiedenen Fachgruppen zuorden konnten und sich einbringen konnten.


Am 02. März 2011 fand eine ordentliche Jahreshauptversammlung des Fördervereines statt.

Ronald Sinda stellte sein Amt zur Verfügung, unser Vereinsvositzender und Gründungsmitlied, hatte auch schon vor der Vereinsgründung 2003 bahnbrechendes geleistet. Der Verein hatte einen Grundsatz "die Familien sollten darunter nicht leiden"! Er konnte dem Leitgedanken leider nicht mehr gerecht werden.

Ohne Ronny gäbe es das Radom und den Verein heute wahrscheinlich nicht. Ein Meilenstein war zum Beispiel der Tag des Offenen Dekmals 2004, als über 1800 Menschen das Radom besuchten. Er hat viele Kontakte zu Entscheidungsträgern in Politik und bei Behörden hergestellt. Er erhält auch die Verbindung zur DLR und der TU München aufrecht. Hevorragende Arbeit hatte Ronny auch bei der Katalogisierung der Exponate und die Einrichtung und Pflege einer speziellen Datenbank geleistet.

Als neue Vorsitzende wurde Dr. Sabine Vetter gewählt, sie wird bei ihrer Arbeit aktiv durch das Vorstadsteam unterstützt!

Ammersee Kurier vom 09. März 2010

Weilheimer Tagblatt vom 16. März 2011


23. Februar 2011

Den ESMO-Studenten gelang es erstmals nach der Stillegung die Antenne von außerhalb - wie früher - im Prozessrechner-Modus zu steuern. Die Studenten haben zu diesem Zweck eigene Hardware (Prozessrechnerplatine) und die Software entwickelt, sowie die notwendige Elektronik für die Signalanbindung.

Zum ersten Mal nach der Stillegung im Jahre 1985 leuchteten deshalb zwei besondere Kontrolllampen am Regler (PR steht für Prozessrechner, ENF steht für Eigennachführung.)


300.000 Euro fürs Radom!

Weilheimer Tagblatt vom 11. Februar 2011


10.Februar 2011

Nach 46 Jahren wurde erstmals das Getriebeöl gewechselt.

Das wurde in Eigenregie von den ESMO-Studenten durchgeführt. 4 x 260 Liter Öl. Diese Aktion dauerte mehrere Tage, zuerst wurde das alte Öl in 200 L Ölfässer abgelassen, dann das neue Getriebeöl in 20 L Kanister zur Antenne hochgeschleppt und mühsam eingefüllt. Das Getriebeöl wurde von der DLR gestiftet.


12. Januar 2011

Im Radom wurde ein Film gedreht


Endlich hat es geklappt, die Hülle wurde erneuert!

Hier können Zeitrafferfilme von den Webcams heruntergeladen werden

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So wie es aussieht, hat alles reibungslos funktioniert. Gratulation an die Bau-Teams. Die freiwillige Feuerwehr Raisting hatte einen großen Anteil am Gelingen dieser Aktion.

Reaktionen der Presse
Süddeutsche Zeitung 30. September 2010
Weilheimer Tagblatt 30. September 2010
Weilheimer Tagblatt 30. September 2010
Süddeutsche Zeitung 01. Oktober 2010
Weilheimer Tagblatt 01. Oktober 2010
Weilheimer Tagblatt 01. Oktober 2010


16. September 2010

Torsions-Verstärkung, 6 Meter Kragen um die Hülle stellt die Antennennutzung in Frage.

Die doppelte Hülle bis zu einer Höhe von 6 Metern beeinträchtigt möglicherweise die Sende- und Empfangseigenschaften durch eine entstehende Phasenverschiebung. Man kann das mit einem Brillenglas vergleichen, das zur Hälfte doppelt so stark ist. Es entstehen zwei Bilder vor dem Auge, die Betrachtung einer geraden Linie über beide Bereiche, hat zur Folge, dass diese zweigeteilt ist und sich nicht treffen würde.

Verstärkung der Hülle
Weilheimer Tagblatt vom 16. September 2010


21. August 2010

Erneute Verzögerung

Weilheimer Tagblatt vom 21. August 2010

Viele Vereinsmitglieder sind darüber beunruhigt, dass die RF-Tauglichkeit zum großen Teil durch die Nachbesserungen an der neuen Radomhülle verhindert wird.
Es besteht die Befürchtung, dass das Radom ein totes Denkmal wird, wenn die Antenne nicht funktionstüchtig ist. Somit wäre es nur ein Schauobjekt im Zentrum einer unspezifischen Ausstellung.
Die Satellitenantenne wäre dann für eine Nutzung als Forschungs- und Lehrantenne nicht mehr geeignet.
Die ESMO Mission, die Nutzung der DLR für die Galileo-Einmessung, die Nutzung als Radioteleskop oder für AMSAT würden erhebliche Geldmittel für den Unterhalt des Denkmals einbringen.


03. August 2010

Zur Zeit sind wir auf die Informationen aus der Zeitung angewiesen.

Der Hüllentausch verzögert sich jetzt doch, da nachgebessert werden muss!

SZ Starnberg Neueste Nachrichten Seite 1 vom 03. August 2010
SZ Starnberg Neueste Nachrichten Seite 3 vom 03. August 2010

Weilheimer Tagblatt vom 03. August 2010


21. Juli 2010
Erste Bauarbeiten am Radom, die Sanierung hat begonnen.

Radombaustelle


Der Landkreis ändert das Energiekonzept

Ammersee Kurier vom 21. Juli 2010

Wie dem Artikel zu entnehmen ist, will der Landkreis offenbar auf seine Vorbildfunktion bei der Energietechnik verzichten.
Davon abgesehen, dass das Beheizen mit Öl nicht zeitgemäß ist, verbraucht wahrscheinlich die Fernheizleitung vom Zentralgebäude zum Radom, die aus den 60er Jahren stammt, die meiste Energie. Wenn das Geld für eine zeitgemäße, dezentrale, energiesparende Heizung fehlt und vorläufig keine Fördermittel zur Verfügung stehen, könnte man beispielsweise ein Blockheizkraftwerk mit Kraftwärmekopplung installieren.
Es gibt Mietcontainer mit BHKW, die man vorübergehend abstellen kann um die Versorgung mit Wärme zu gewährleisten. Ein Nebeneffekt wäre eine Stromeinspeisung, die gleichzeitig Geld einbrächte. Man wäre in diesem Fall weiterhin flexibel und könnte zu einem späteren Zeitpunkt das Energiekonzept ändern. Die Vorbildfunktion würde erhalten bleiben, man könnte Energie sparen und der CO²-Ausstoß würde verringert.

Im Winter kann man deutlich erkennen, dass auf dem Weg vom Zentralgebäude, ein großer Teil der Energie in der Landschaft verpufft.

Auf der Strecke befinden sich offensichtlich größere Schächte, die ebenfalls schneefrei sind!


Inspirationen zum Gesamtkonzept des Museums

  • Das Museum richtet den Fokus auf sämtliche technischen, geschichtlichen, und sozialen Systemzusammenhänge.
  • Hier wird Interesse geweckt - für alle Naturwissenschaften sowie die geschichtliche Entwicklung moderner Technologien.
  • Es wird kompetent auf das breitgefächerte Spektrum des heutigen Ingenieurberufs hingewiesen.
  • Es erwartet Sie nicht nur eine technische Ausstellung, sondern ein Systemmuseum. Also nicht bloß einzelne Exponate im Schaukasten, sondern Themenkreise, die technische Zusammenhänge erklären und visuell darstellen.
    • Wie kommt das Bild von der Videoaufnahme auf dem Mond bis zum Fernseher ins Wohnzimmer?
    • Wie gelangt der Brief über den Fernschreiber zum Geschäftspartner in den USA?
    • Hochkomplexe, nicht reduzierbare Systeme.
  • Aufbewahren der analogen, mechanischen Hochtechnologie von den Kinderschuhen
    bis in das Digitalzeitalter.

 


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Stand: 30-Jan-2012

 

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